Nein - Gegen die Militarisierung der Gegenwart
Vortrag-Lesung-Gespräch mit Mithu Sanyal
In Kooperation mit attac-Oberallgäu
»Pazifismus ist nur etwas für Friedenszeiten? Ja, dann brauchen wir ihn auch nicht.«
Mithu Sanyal wagt sich an die notwendigste Debatte dieser Jahre. Eine schallende Antwort auf die allgemeine Kriegsrhetorik. Niemand denkt so eigenständig und befreiend wie Mithu Sanyal.
Was heißt die »Zeitenwende« gerade für linkes Denken, das sich doch vor Kurzem noch für Fürsorge, Gewaltkritik und Friedenspolitik starkmachte?
Wenn Pazifismus inzwischen als lächerlich, verantwortungslos oder querdenkerisch gilt, sollten wir uns Sorgen um die Grundlagen unseres Miteinanders machen.
Mit kluger Schärfe und liebevoller Fassungslosigkeit stellt Mithu Sanyal unbequeme Fragen, ohne die globalen Aggressionen zu verharmlosen. Überaus notwendig erinnert ihr Buch daran, dass eine Welt ohne Gewalt kein fernes Ideal ist – sondern die drängendste unserer Aufgaben.
MITHU SANYAL wurde 1971 in Düsseldorf geboren, sie ist Schriftstellerin, Kulturwissenschaftlerin, Journalistin und Kritikerin. 2009 erschien ihr Sachbuch Vulva.
Das unsichtbare Geschlecht, 2016 Vergewaltigung. Aspekte eines Verbrechens, 2021 erschien bei Hanser ihr erster Roman Identitti, der auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises war und mit dem Literaturpreis Ruhr und dem Ernst-Bloch-Preis ausgezeichnet wurde, 2024 ihr zweiter Roman Antichristie. 2026 erhielt sie den Heinrich-Mann-Preis für Essayistik.
















